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Lagebericht 2011 - Sozial-/Förderfonds Zurück zur Übersicht


Sozial-/Förderfonds

Zum 31. Dezember 2011 ist für den Sozialfonds ein Betrag in Höhe von EUR 933.816,20 und für den Förderfonds ein Betrag in Höhe von EUR 2.018.875,52 zurückgestellt.
 
Die Tätigkeit des Sozialfonds blieb im Jahr 2011 weitgehend konstant. An mehrere Be­dürftige konnten Unterstützungszahlungen in einer Gesamthöhe von EUR 44.484,58 ge­leistet werden. Der Beirat hat in Fortsetzung der bisherigen Praxis der Stipendienvergabe für Hochschüler an Film- und Fernsehhochschulen durch den Förderfonds, mit der auch ein sozialer Beitrag geleistet werden soll, beschlossen, einen Betrag in Höhe von EUR 26.400,00 für insgesamt drei Stipendien aus den Mitteln des Förderfonds zur Verfü­gung zu stellen.
 
Im Jahr 2011 konnten an 20 Studenten der Hochschulen aus Köln, Berlin, Ludwigsburg und München das VFF-Stipendium in Höhe von jeweils EUR 6.600,00 pro Jahr vergeben werden. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Anzahl der Stipendien. Für die um zwei weitere Ausschreibungen der Förderung ab dem Wintersemester 2011/12 sind 54 Be­werbungen eingegangen, über die im April 2012 entschieden wurde.
 
Erhöht wurde die Unterstützung für das Haus des Dokumentarfilms in Höhe von EUR 40.000,00. Das Institut für Urheber- und Medienrecht, München, konnte mit EUR 25.000,00 unterstützt werden.
 

 

Zum 17. Mal vergeben wurde der VFF Young Talent Award im Rahmen des Internationa­len Festivals der Filmhochschulen mit einem Preisgeld von EUR 9.000.00. Der VFF 
Young Talent Award ist nach wie vor die höchst dotierte Auszeichnung des Festivals. Das Studentenfilmfestival „sehsüchte“ in Potsdam wurde erneut mit EUR 17.000,00 unterstützt.
 
Zum 16. Mal vergeben wurde der mit EUR 25.000,00 dotierte VFF TV Movie Award, der zum Andenken an den im Jahr 2008 verstorbenen langjährigen Geschäftsführer der VFF umbenannt wurde in „Bernd Burgemeister Filmpreis“. Der Preis zeichnet die beste inlän­dische TV-Produktion im Rahmen des Filmfests München aus. Der Preisträger 2011 war „Föhnlage – Ein Alpenkrimi“, Produzenten Wolfgang Behr, Dietmar Güntsche, Neue Bi­oskop Television GmbH.
 
Des Weiteren erhielt die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste einen Betrag in Höhe von EUR 19.650,00. Die Hamburg Media School wurde mit einem Betrag von EUR 50.000,00 im Rahmen der Privat Public Partnership unterstützt.
 
Zum zehnten Mal wurde von der VFF im Rahmen des Berlinale Talent Campus auf dem Berlinale Coproduction-Market der „VFF Highlight Pitch“ vergeben. Der Preis ist ab dem Jahr 2012 mit EUR 10.000,00 dotiert. Eine Jury hat drei Preisträger nominiert und anläss­lich der Berlinale den Gewinner ausgezeichnet. Weiterhin stellt die VFF einen Entwick­lungsbeitrag von bis zu EUR 15.000,00 für Maßnahmen im Umfeld des Pitches den Inter­nationalen Filmfestspielen Berlin zur Verfügung. Die VFF ist damit offizieller Partner des Talent Campus auf der Berlinale. Beim Empfang der Deutschen Filmhochschulen auf der Berlinale unter der Schirmherrschaft des Staatsministers für Kultur und Medien ist die VFF Hauptsponsor. Sie unterstützt die Imagekampagne des Verbundes der Deutschen Film­hochschulen und den Aufbau deren Online-Plattform.
 
Erfolgreich etabliert hat sich das VFF Business Angel Programm, mit dem junge Produkti­onsfirmen neben finanzieller Unterstützung auch einen Business Angel zur Seite gestellt erhalten. Ziel der Initiative ist es, in der Anfangsphase eines Projekts die notwendige Un­terstützung zu geben. Derzeit werden vier Firmen im Rahmen des Programms betreut.
 
Das Dokumentarfilmfestival Non Fiktionale in Bad Aibling wurde mit EUR 5.000,00 geför­dert, das Dok-Festival München mit EUR 7.000,00.
 
Der Aufbau der Bibliothek an der neuen HFF München wurde mit EUR 10.000,00 unter­stützt.
 
Die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen wird für den Aufbau des Bestands von hervorragenden Sendungen der deutschen Programmgeschichte mit EUR 15.000,00 unterstützt.
 

 

Die Schriftenreihe Medienrecht, Medienproduktion und Medienökonomie, die herausge­geben wird von Herrn Prof. Dr. Norbert P. Flechsig, Herrn Prof. Dr. Oliver Castendyk, Herrn Prof. Dr. Georg Feil, Herrn Prof. Dr. Johannes Kreile und Frau Christiane von Wahlert hat im Jahr 2011 neben dem Filmstatistischen Jahrbuch weitere Publikationen veröffentlicht. Die Schriftenreihe erscheint in der Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Ba­den.
 
Insgesamt erfolgten im Berichtsjahr Zuwendungen aus dem Förderfonds in Höhe von EUR 831.713,24.

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