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Lagebericht 2012 - Sozial-/Förderfonds Zurück zur Übersicht


Sozial-/Förderfonds

Zum 31. Dezember 2012 ist für den Sozialfonds ein Betrag in Höhe von EUR 882.421,94 und für den Förderfonds ein Betrag in Höhe von EUR 1.176.683,80 zurückgestellt.

Die Tätigkeit des Sozialfonds blieb im Jahr 2012 weitgehend konstant. An mehrere Be­dürftige konnten Unterstützungszahlungen in einer Gesamthöhe von EUR 18.894,26 ge­leistet werden. Der Beirat hat in Fortsetzung der bisherigen Praxis der Stipendienvergabe für Hochschüler an Film- und Fernsehhochschulen durch den Förderfonds, mit der auch ein sozialer Beitrag geleistet werden soll, beschlossen, einen Betrag in Höhe von EUR 32.500,00 für insgesamt vier Stipendien aus den Mitteln des Förderfonds zur Verfü­gung zu stellen.

Im Jahr 2012 konnten an 20 Studenten der Hochschulen aus Köln, Berlin, Ludwigsburg und München das VFF-Stipendium in Höhe von jeweils EUR 6.600,00 pro Jahr vergeben werden. Im Vergleich zum Vorjahr blieb die Anzahl der Stipendien gleich. Für die Aus­schreibungen der Förderung ab dem Wintersemester 2012/2013 sind 60 Bewerbungen eingegangen, über die im April 2013 entschieden wurde.

Fortgesetzt wurde die Unterstützung für das Haus des Dokumentarfilms in Höhe von EUR 40.000,00. Das Institut für Urheber- und Medienrecht, München, konnte mit EUR 25.000,00 unterstützt werden.

Zum 18. Mal vergeben wurde der VFF Young Talent Award im Rahmen des Internationa­len Festivals der Filmhochschulen mit einem Preisgeld von EUR 7.500,00. Der VFF Young Talent Award ist nach wie vor die höchst dotierte Auszeichnung des Festivals.

Das Studentenfilmfestival „sehsüchte“ in Potsdam wurde erneut mit EUR 8.500,00 unter­stützt.
Zum 17. Mal vergeben wurde der mit EUR 25.000,00 dotierte VFF TV Movie Award, der zum Andenken an den im Jahr 2008 verstorbenen langjährigen Geschäftsführer der VFF GmbH in „Bernd Burgemeister Filmpreis“ umbenannt wurde. Der Preis zeichnet die beste inlän­dische TV-Produktion im Rahmen des Filmfests München aus. Der Preisträger 2012 war „Riskante Patienten“, Produzenten Uli Putz, Jacob Clausen und Susanne Ottersbach, Clausen, Wöbke + Putz Filmproduktion GmbH.

Zum 11. Mal wurde von der VFF GmbH im Rahmen des Berlinale Talent Campus auf dem Berlinale Coproduction-Market der „VFF Highlight Pitch“ vergeben. Der Preis ist im Jahr 2012 erstmals mit EUR 10.000,00 dotiert. Ab dem Jahr 2013 werden zusätzlich die Nomi­nierten mit EUR 1.000,00 ausgelobt. Eine Jury hat drei Preisträger nominiert und anläss­lich der Berlinale den Gewinner ausgezeichnet. Weiterhin stellt die VFF GmbH einen Ent­wicklungsbeitrag von bis zu EUR 15.000,00 für Maßnahmen im Umfeld des Pitches den Internationalen Filmfestspielen Berlin zur Verfügung. Die VFF GmbH ist damit offizieller Partner des Talent Campus auf der Berlinale. Beim Empfang der Deutschen Filmhoch­schulen auf der Berlinale unter der Schirmherrschaft des Staatsministers für Kultur und Medien ist die VFF GmbH Hauptsponsor. Sie unterstützt die Tätigkeiten des Verbundes der Deutschen Film­hochschulen.

Des Weiteren erhielt die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste einen Betrag in Höhe von EUR 22.500,00 Die Hamburg Media School wurde mit einem Betrag von EUR 50.000,00 im Rahmen der Privat Public Partnership unterstützt.

Das Dokumentarfilmfestival Non Fiktionale in Bad Aibling wurde mit EUR 5.000,00 geför­dert, das Dok-Festival München mit EUR 7.000,00.

Das Gründerzentrum NRW wurde im Jahr 2012 mit EUR 20.000,00, der Studiengang Produktion an der BAF einmalig mit EUR 15.000,00 unterstützt.

Die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen wird für den Aufbau des Bestands von hervorragenden Sendungen der deutschen Programmgeschichte mit EUR 15.100,00 unterstützt.

Erfolgreich etabliert hat sich das VFF Business Angel Programm, mit dem junge Produkti­onsfirmen neben finanzieller Unterstützung auch einen Business Angel zur Seite gestellt erhalten. Ziel der Initiative ist es, in der Anfangsphase eines Projekts die notwendige Un­terstützung zu geben. Derzeit werden vier Firmen im Rahmen des Programms betreut.

Die Schriftenreihe Medienrecht, Medienproduktion und Medienökonomie, die herausge­geben wird von Herrn Prof. Dr. Norbert P. Flechsig, Herrn Prof. Dr. Oliver Castendyk, Herrn Prof. Dr. Georg Feil, Herrn Prof. Dr. Johannes Kreile und Frau Christiane von Wahlert hat im Jahr 2013 neben dem Filmstatistischen Jahrbuch weitere Publikationen veröffentlicht. Die Schriftenreihe erscheint in der Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Ba­den.

Insgesamt erfolgten im Berichtsjahr Zuwendungen aus dem Förderfonds in Höhe von EUR 874.691,72.

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