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Lagebericht 2017 - Sozial- und Förderfonds Zurück zur Übersicht


Sozial- und Förderfonds

Zum 31. Dezember 2017 ist für den Sozialfonds ein Betrag in Höhe von EUR 383.260,68 und für den Förderfonds ein Betrag in Höhe von EUR 2.136.668,81 zurückgestellt. 

Auch im Jahr 2017 blieb die Dotierung des Sozialfonds weiterhin ausgesetzt. Auch hat der Beirat beschlossen, die Dotierung für 2018 auszusetzen. Ebenso wurde die Dotierung des Förderfonds aus dem Bereich des Verteilungsplans für das Aufkommen aus der Kabel­weitersendung für 2017 und 2018 ausgesetzt. 

Die Tätigkeit des Sozialfonds blieb im Jahr 2017 weitgehend konstant. An mehrere Be­dürftige konnten Unterstützungszahlungen in einer Gesamthöhe von EUR 44.300,00 ge­leistet werden. 

Im Jahr 2017 konnte an 19 Studenten der Hochschulen aus Köln, Berlin, Hamburg, Lud­wigsburg und München das VFF-Stipendium in Höhe von jeweils EUR 6.600,00 pro Jahr vergeben werden. Im Vergleich zum Vorjahr blieb die Anzahl der Stipendien gleich. Für die Ausschreibung der Förderungen ab dem Wintersemester 2017/2018 sind 59 Bewer­bungen (im Vorjahr 62) eingegangen, über die im April 2017 entschieden wurde. Mit Wir­kung zum Wintersemester 2017/2018 wurde das monatliche Stipendium von EUR 550,00 auf EUR 600,00 pro Monat angehoben und beträgt jährlich nunmehr EUR 7.200,00. 

Die Unterstützung für das Haus des Dokumentarfilms in Stuttgart betrug im Jahr 2017 EUR 50.000,00. Das Institut für Urheber- und Medienrecht, München, wurde mit EUR 25.000,00, das EMR Europäisches Medienrechtsinstitut mit einem Betrag von EUR 20.000,00 sowie die HMS Hamburg Media School mit EUR 50.000,00 gefördert. Das Mainzer Medieninstitut wird mit EUR 25.000,00 gefördert. 

Zum 23. Mal vergeben wurde der VFF Young Talent Award im Rahmen des Internationa­len Festivals der Filmhochschulen mit einem Preisgeld von EUR 7.500,00. Der VFF Young Talent Award ist die höchst dotierte Auszeichnung des Festivals. 

Zum 22. Mal vergeben wurde der mit EUR 25.000,00 dotierte VFF TV Movie Award, der zum Andenken an den im Jahr 2008 verstorbenen langjährigen Geschäftsführer der VFF GmbH in den „Bernd Burgemeister Fernsehpreis“ umbenannt wurde. Der Preis zeichnet die beste inländische TV-Produktion im Rahmen des Filmfests München aus. Der Preis­träger 2017 war „Zuckersand“, Produzent Claussen+Putz Filmproduktion GmbH. Neben dem Hauptpreis erfolgen seit 2017 auch Nominierungen für 2 weitere Fernsehfilme, die eine Nominierungsprämie von EUR 2.500,00 erhalten. Nominiert waren 2017 die EIKON SÜDWEST GmbH für die Produktion "So auf Erden" sowie die Polyphon Film- und Fern­sehgesellschaft mbH mit der win win Film-, Fernseh- und Mediaproduktion GmbH für "Das Leben danach". 

Der Kindermedienpreis „Weißer Elefant“ wurde mit EUR 14.000,00 gefördert, der Studio Hamburg Nachwuchspreis mit EUR 15.000,00. 

Zum dritten Mal vergeben wurde der VFF Produzentenpreis beim Filmfest Hamburg, wel­cher mit EUR 25.000,00 dotiert ist. Erstmals unterstützt wurde der Carl Laemmle Produ­zentenpreis mit EUR 25.000,00. Der Preis wurde im März 2017 an Roland Emmerich als ersten Preisträger verliehen. Bei der Preisverleihung im März 2018 wurde Frau Professor Regina Ziegler ausgezeichnet. 

Zum 15. Mal wurde von der VFF GmbH im Rahmen des Berlinale Talent Campus auf dem Berlinale Coproduction-Market der VFF Highlight Pitch, der 2017 in „VFF Talent Highlight Award“ umbenannt wurde, vergeben. Der Preis ist seit dem Jahr 2012 mit EUR 10.000,00 dotiert. Seit 2013 werden zusätzlich zwei Nominierungen mit je EUR 1.000,00 ausgelobt. 

Eine Jury hat drei Preisträger ausgewählt und anlässlich der Berlinale den Gewinner aus­gezeichnet. Weiterhin stellt die VFF GmbH einen Entwicklungsbeitrag von bis zu EUR 25.000,00 für Maßnahmen im Umfeld des Preises den Internationalen Filmfestspie­len Berlin zur Verfügung. Die VFF GmbH ist damit offizieller Partner des Talent Campus auf der Berlinale. Beim Empfang der Deutschen Filmhochschulen auf der Berlinale unter der Schirmherrschaft der Staatsministerin für Kultur und Medien ist die VFF GmbH Hauptsponsor. Sie unterstützt die Tätigkeiten des Verbundes der Deutschen Filmhoch­schulen. 

Des Weiteren erhielt die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste einen Betrag in Höhe von EUR 22.500,00. 

Das DOK.Fest München einschließlich DOK.Forum erhielt EUR 10.000,00, die DOK-Aka­demie EUR 15.000,00. Erstmals im Jahr 2018 wird beim DOK.Fest München der von der VFF GmbH gestiftete "1. Deutsche Dokumentarfilmproduktionspreis" mit insgesamt EUR 12.500,00 gefördert. 

Die Förderung der BAF Bayerische Akademie für Fernsehen erfolgte im Geschäftsjahr mit EUR 45.000,00 und ist bis 2018 auf diese jährliche Höhe festgelegt. 

Die Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen wird für den Aufbau des Be­stands von hervorragenden Sendungen der deutschen Programmgeschichte mit EUR 15.150,00 unterstützt. 

Erfolgreich etabliert hat sich das VFF Business Angel Programm, mit dem junge Produkti­onsfirmen neben finanzieller Unterstützung auch einen Business Angel zur Seite gestellt bekommen. Ziel der Initiative ist es, in der Anfangsphase eines Projekts die notwendige Un­terstützung zu geben. Derzeit werden zwei Firmen im Rahmen des Programms be­treut. 

Die Schriftenreihe Medienrecht, Medienproduktion und Medienökonomie, die herausge­geben wird von Herrn Prof. Dr. Norbert P. Flechsig, Herrn Prof. Dr. Oliver Castendyk, Herrn Prof. Dr. Georg Feil, Herrn Prof. Dr. Johannes Kreile und Frau Christiane von Wahlert, hat im Jahr 2017 neben dem Filmstatistischen Jahrbuch weitere Publikationen veröffentlicht. Die Schriftenreihe erscheint in der Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Ba­den. 

Insgesamt erfolgten im Berichtsjahr Zuwendungen aus dem Förderfonds in Höhe von EUR 898.273,56.

 

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